PVS-Positionen

PVS-Telematiktochter PADline auf der conhIT


Jedes Jahr im April trifft sich die Gesundheits-IT-Branche auf der Fachmesse conhIT in Berlin. Mit dabei ist auch die PADline GmbH.


Text: Ulrike Scholderer

Auch in diesem Jahr stellte sich die PADline GmbH, das PVS-Tochterunternehmen für Telematiklösungen rund um die privatärztliche Honorarabrechnung, auf der Fachmesse Connecting Healthcare IT – kurz conhIT – auf dem Berliner Messegelände vor. „Für uns ist die conhIT die beste Gelegenheit des Jahres, um unsere Produkte vorzustellen, mit Kollegen ins Gespräch zu kommen und Ideen für neue Lösungsansätze oder auch einfach für die Verbesserung unserer Produkte zu entwickeln“, sagt Klaus Dorwald, Geschäftsführer der PADline. 

Die PADline zeigt auf der Messe ihr gesamtes Portfolio. Das reicht von „PKV online“, einem Verfahren, mit dem Krankenversicherungen Rechnungen in elektronischer Form abrufen können, über „BG online“ und „GKV online“ für die Übertragung von Rechnungen an die Berufsgenossenschaften respektive von Rechnung für ambulante Operationen an die gesetzlichen Krankenkassen, bis hin zu „PAD transfer“ für die verschlüsselte Datenübertragung vom Arzt zur PVS direkt aus dem Browser heraus. 

Mit im Gepäck: Die PADneXt-Schnittstelle, die auf lange Sicht die bisher in nahezu allen Praxissystemen integrierte PAD-Schnittstelle ersetzen soll. Denn die PAD-Schnittstelle – übrigens auch eine PVS-Entwicklung – ist bewährt, aber betagt. Schon seit 1987 ist sie im Einsatz, musste seither nur zwei Mal graduell angepasst werden. Zweifellos erfüllt sie ihre Kernaufgaben noch immer zuverlässig. Aber mit der Komplexität des Gesundheitswesens steigen auch die Anforderungen an die Schnittstellen für die Datenübertragung. „Als wir uns entschlossen haben, mit der Software „medatixx“ ein vollständig neu entwickeltes Praxisprogramm auf den Markt zu bringen, haben wir das Angebot, die PADneXt zu implementieren, sehr gern angenommen“, sagt Jens Naumann, Geschäftsführer der medatixx GmbH. „Die PADneXt verwendet mit XML das heute gängige Datenformat und kann an neue Anforderungen leicht angepasst werden.“ Auch T2med hat sich für den Einsatz von PADneXt in ihrer Software entschieden. Ebenso wie die „medatixx“-Software ist T2med eine gänzlich neu konzipierte Software. „Im Gegensatz zur PAD-Schnittstelle ist PADneXt bidirektional“, erläutert Lars Hübner, Geschäftsleiter der T2med GmbH, die Entscheidung seines Unternehmens. „Wir wollen für unsere Kunden künftig auch Services entwickeln, die die Möglichkeit nutzen, Daten von der Verrechnungsstelle zurück in die Praxis zu geben.“ Sinnvoll ist das beispielsweise für die Qualitätssicherung oder betriebswirtschaftliche Auswertungen. 

Die conhIT fand dieses Mal bereits im zehnten Jahr statt. Neben der Fachmesse selbst bietet sie ihren Besuchern einen Kongress, die conhIT-Akademie mit interaktiven Workshops und Networking-Events. Die conhIT hat sich mit 500 Ausstellern und rund 9.500 Besuchern mittlerweile zu Europas führender Fachmesse rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

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