Praxismietvertrag

Worauf Sie bei der Vertragsgestaltung achten sollten

Titelartikel lesen

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser

in Berlin wird jetzt – da wir diese Ausgabe für Sie zusammenstellen – noch immer um die Bildung der Regie­rungs­koalition gerungen, der Ausgang der Ver­hand­lungen ist nach wie vor nicht abzusehen. Deshalb haben wir uns entschieden, ein Heft zu machen, in dem es nicht um die große Gesundheits­politik geht, sondern um ganz kon­krete Fragen in Praxis und Klinik.

Da haben wir zum einen den Praxismietvertrag. Summiert man auf, was man im Laufe der Jahre für Miete, Instandhaltung, Um- und Rückbau zu zahlen hat, wird klar: Hier handelt es sich nicht um eine Petitesse, sondern um einen entscheidenden betriebswirtschaftlichen Faktor. Sorgfalt ist also geboten, wenn es an den Vertragsschluss geht. In unserem Titelbeitrag hat Rechtsanwalt Tim Hesse für Sie zusammengestellt, was es rund um den Mietvertrag zu wissen und zu beachten gilt.

Um wirtschaftliche Belange geht es auch in dem Beitrag „Wo stehe ich? Und warum?“. Eine Praxis oder Klinik betriebswirtschaftlich erfolgreich zu führen, ist eine große Heraus­for­de­rung. Der Vergleich mit anderen ist ein gutes Mittel, um den eingeschlagenen Weg zu überprüfen. Die PVSen können auf­grund ihrer Abrech­nungs­erfahrung Vergleiche mit Ärzten der­selben Fach­gruppe anbieten. Für Krankenhäuser können durch individuell zugeschnittene Reportings Ansätze für die Pro­­zess­­optimierung herauskristallisiert werden. Die PVSen bauen aktuell einen gemeinsamen Datenpool auf, um für diese Vergleiche auf eine größere Datenbasis zurückzugreifen. Jede PVS hat ein eigenes Beratungs­angebot. Fragen Sie bei Ihrer PVS nach, wie man Sie unterstützen kann. Sie werden ein indi­viduelles, auf Sie zugeschnittenes Angebot erhalten. 

Und da wir ja ein Heft machen wollten, das ganz im Zeichen des Alltags steht, haben wir gleich noch zwei weitere allgegenwärtige Themen aufgegriffen: Hygiene und Gefähr­dungs­­beur­teilung. Selbstverständlichkeiten also. Aber bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die Praxishygiene eben doch schwierig ist und die Gefährdungsbeurteilung leider häufig aus dem Blick gerät. Aber: Für beides gibt es Lösungen – und dann ist man auf der sicheren Seite.

Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, eine praxis- und alltagsnahe Ausgabe zu gestalten und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen Ihrer zif­fer­­drei.

Ulrike Scholderer
Chefredakteurin

Ulrike Scholderer 

ist stellvertretende Geschäftsführerin des PVS Verbandes und verantwortlich für den Bereich Kommunikation.

Themen dieser Ausgabe
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